Methode

Verstehen, klären, trainieren, übertragen

Die Methode folgt einem klaren Ablauf: verstehen, was geschieht, Prioritäten wählen, Werkzeuge trainieren und sie dann in den sportlichen Situationen anpassen, in denen sie gebraucht werden.

Sportler bei einer Schrittübung auf einer Koordinationsleiter
01

Verstehen

Im ersten Schritt wird das Anliegen genau eingeordnet. Es kann um Schwierigkeiten vor einem Wettkampf, eine Reaktion nach einem Fehler, Konzentrationsverlust, die Rückkehr nach einer Verletzung oder eine Gruppendynamik gehen. Betrachtet werden Situationen, gewohnte Reaktionen, sportliche Rahmenbedingungen und bereits vorhandene Ansätze.

02

Klären

Eine allgemein formulierte Schwierigkeit wird anschließend zu einem präziseren Arbeitsziel: die Wartezeit vor einem Wettkampf besser bewältigen, nach einem Fehler schneller ins Handeln zurückfinden, eine Routine stabilisieren, sich auf eine Auswahl vorbereiten oder nach einer Verletzung Orientierungspunkte zurückgewinnen.

03

Trainieren

Die Werkzeuge werden passend zum Anliegen und zur Sportart gewählt: Atmung, mentale Vorstellung, Selbstgespräch, Aufmerksamkeitsstrategien, Ziele, Routinen oder mentale Erholung. Sie werden erklärt, erprobt, bei Bedarf vereinfacht und wiederholt, bis sie ohne zusätzliche Überforderung nutzbar sind.

04

Übertragen

Ein Werkzeug ist nur dann wertvoll, wenn es in der Praxis funktioniert. Im letzten Schritt wird es deshalb im Training, im Wettkampf, unter Ermüdung oder in wichtigen Saisonphasen erprobt. Anpassungen erfolgen anhand der Rückmeldungen des Sportlers, Trainers oder Teams.

Längerfristige Begleitung

Eine regelmäßige Begleitung ermöglicht es, die mentale Arbeit in die Saison einzubinden, Veränderungen der Bedürfnisse zu verfolgen und Orientierungspunkte an Belastungs-, Wettkampf- oder Erholungsphasen anzupassen.

Vorbereitung auf einen bestimmten Wettkampf

Ein gezieltes Format kann die Vorbereitung auf einen Termin unterstützen: Umgang mit der Wartezeit, Konzentrationsplan, Routine vor dem Wettkampf, Reaktion auf Unerwartetes, Schlaf, Erholung und Auswertung nach dem Ereignis.

Workshops und Gruppenangebote

Workshops und Gruppenangebote führen gemeinsame Orientierungspunkte für Teams, Vereine, Akademien oder Staffs ein. Die Inhalte können auf eine konkrete Situation ausgerichtet werden: Druck am Spielende, Kommunikation, Zusammenhalt, Rückkehr nach einem Fehler oder Teamroutinen.

Nächster Schritt

Ihre Situation besprechen

Im Erstgespräch lassen sich Anliegen, sportlicher Kontext und ein passendes Arbeitsformat klären.

Mit einem Erstgespräch beginnen